Das Weinbaujahr 2018

Die Niederschlagsmengen des Winters lagen aufgrund der zahlreichen Schneefälle im Dezember und Januar leicht über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Der Monat März war vergleichsweise kühl, weshalb der Austrieb der Reben etwas verspätet erfolgte. Durch die überdurchschnittlich warmen Temperaturen im April konnten den Rückstand in der phänologischen Entwicklung jedoch wieder ausgleichen werden.

Sehr wechselhaft aber relativ warm verlief der Mai. Fast täglich gab es Niederschläge die teilweise auch zu starken Gewittern ausarteten. Erst Mitte Juni beruhigte sich die Wetterlage und einer der wärmsten und sonnenreichsten Sommer der letzten Jahrzehnte begann. Die Folge daraus waren hohe Temperaturen und teils starke Trockenheit. Stellenweise traten immer wieder starke Hitzegewitter auf. So auch am 5. Juli an dem einige Weingüter nördlich des Kalterer See einem starken Hagelschlag ausgesetzt waren. Die teils hohen Niederschlagsdefizite der Monate Juni und Juli konnte durch einige kräftige Gewitter im August ausgeglichen werden.

Auch der Spätsommer zeigte sich von seiner schönsten Seite. Ein Hoch folgte dem nächsten, es war warm und äußerst sonnenreich. Die Temperaturen lagen 1-2 °C über dem langjährigen Mittel und sorgten für optimale Bedingungen um reife und gesunde Trauben zu lesen. Bereits am 23. August konnte mit der Traubenernte begonnen werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Weinbaujahr 2018, mit Ausnahme des starken Hagelschlages in der Zone Kaltern Feld, sehr gute Witterungsbedingungen für den Weinbau lieferte.

 

 


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